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Sterndrift

"Mit dem gehegt-gepfllegten Oldtimer durch Schnee und Salz an den Nordpolarkreis? Seid Ihr noch ganz dicht?" Dies oder ähnliches bekamen wir zu hören. Zumindest im Spätsommer 2007 am letzten Abend der damaligen Sternpässe Tour quer durch die Alpen. Doch steter Tropfen höhlt den Stein: Ein Jahr drauf hatten wir einen ersten Plan, eine Route und ein grobes Programm: 12 Tage, um eine Runde von Stockholm über den Polarkreis nach Helsinki zu driften, also einmal um den Bottnischen Meerbusen. Mehr als 3000 km in knapp zwei Wochen mit den alten Benzen im Winter, in einer unbekannten Gegend, in der uns unbekannte Sprachen gesprochen werden. Immerhin 17 Teilnehmer mit 8 Autos haben sich getraut.

In Schweden wird zum Glück nicht gesalzen - auf zum Nordpökelkreis

Für die Schweizer begann die Reise mit einer nächtlichen Autozugfahrt nach Hamburg. Athmosphäre im Abteil fast wie bei der letzten Klassenfahrt…

Den Rest der Gruppe trafen wir am 1.3. 2009 in Travemünde an der Fähre. Außer Spock und Nike, die kamen etwas später, obwohl wir ihnen immerhin schon den Umweg über Bremen ausreden konnten. Hatten sie doch mitten auf der Autobahn festgestellt, daß die Fährtickets aus unerfindlichen Gründen nicht von alleine den Weg in das richtige Auto gefunden hatten, sowas aber auch!

Mit dem Schiffchen ging´s also über Nacht gen Norden, nach Malmö und von gleich früh morgens durch einen erfrischenden Schneeregen weiter nach Stockholm. In Schweden wird nicht gesalzen. Hörten wir. Oft. Vor der Tour. Von wegen, so dreckige Karren habe ich noch nie gesehen:

Kein Wunder haben wir in Deutschland und der Schweiz diesen Winter Salzmangel, das ganze Salz wurde letztes jahr offenbar alles in Südschweden auf die Straße geworfen. Wir dachten schon, wir fahren zum Nordpökelkreis…

Nachdem sich zumindest einige Jungs in den zwei Tagen Stockholm ungefähr 100 mal in eine der Passantinnen verliebt hatten, war es also an der Zeit, weiter zu fahren; so langsam wurde es auch weißer und weißer, aber nicht mehr vom Salz, sondern weil sich der Schnee doch noch blicken ließ und die Temperaturen sanken. Essen kann man da oben übrigens wirklich ganz hervorragend - sogar in dem Restaurant mit einem Parkplatz quasi mitten auf der Skipiste, in dem ausgerechnet ein englischer Koch sein Unwesen treibt. Die Touristen wurden immer weniger, dafür gab es immer wieder LKW, die Holz in den Norden fuhren, und wahrscheinlich auf dem Rückweg Eulen nach Athen!

Wenn der Sprit nicht reicht oder das Tanksieb dicht ist, muß man besondere Maßnahmen ergreifen:

Testdrive

In Arvidsjaur - dem Mekka der Autotester - angekommen waren wir umgeben von Erlkönigen, Prototypen und damals noch nicht auf dem Markt befindlichen Autos. Auf der Suche nach einer Schelle für einen unserer Wagen stand ich beispielsweise mutterseelenalleine in der Werkstatt vom Mercedes/AMG, wo gerade der neue SLS zerlegt wurde. War auch nicht uninteressant...

Abends in der Bar (die übrigens eine ähnlich ansehnliche Whikyauswahl wie die Summe unserer Kofferäume aufweisen konnte), in der die verschworene Gemeinde der Testfahrer ihre Drinks nimmt, konnten wir verfolgen, daß die Anwesenheit einer unbekannten Gruppe, die aber offensichtlich auch etwas mit Autos zu tun hat, nicht unbemerkt geblieben war: "Habt Ihr die da am Billardtisch gesehen? Gehören die zu Euch?" - "Nee, zu uns nicht, sind die vielleicht die neuen von Conti?" - "Nee, die stehen da drüben. Außerdem sind da Frauen bei…" - "Hmmh, was sind denn das bloß für welche?" So ging´s ne Weile, ich glaube, so richtig schlauer waren die Jungs auch nicht, als sie dann auf dem Parkplatz unsere ganzen alten Karren sahen.

Eine Seefahrt, die ist lustig

Vor allem mit dem Auto. Endorphinös, geradezu. Morgens ging es nämlich auf den See. Den Zugefrorenen. 60 cm soll die Dicke der Eisdecke mindestens betragen. Auf dieser war ähnlich wie bei den vom Festland bekannten Trainingsgeländen ein Parcours vom Schnee freigeräumt, sodaß sich uns zwei mehrere km lange, wunderschöne Schlängelkurse offenbarten. Und auf diesen durften wir uns den ganzen Tag unbekümmert austoben. Linksrum driften, rechts rumdriften, 360-Grad-Dreher oder auch nur ne flotte Runde. Man kann sich vorstellen, daß dies - vorsichtig gesagt - einen gewissen Unterhaltungswert hatte. Sowohl für die Fahrer als auch die Beifahrer und Zuschauer. Wer zu übermütig wurde, landete halt wagenschonend im Schnee statt an der Leitplanke. Die dann jeweils folgende Bergung war allerdings oftmals nicht so harmlos, wie erwartet.

Wenn ein Auto mit dem Unterboden flächig aufliegt, hat es ein Verharrungsvermögen, dem ohne Allradhilfe nicht beizukommen ist. Unsere Plastikschaufeln haben den Tag jedenfalls nicht überlebt. Ebenso wenig die Stoßstange, an der wir einen Wagen aus dem Schnee ziehen wollten, aber das ist ne andere Geschichte, versenkt im Schnee habe ich den Wagen jedenfalls… Sieht gar nicht so schwierig aus, aber der Wagen war fast nicht da wegzubekommen.

Das Grinsen war uns dennoch bis spät abends ins Gesicht gemeißelt.

Der nächste Tag brachte einige zum Fellmarkt in Arjeplog. Und einige Felle mit zurück zum Hotel. Und den Wunsch nach mehr Fell beim Rest der Gruppe. Aber dazu später mehr. Außerdem gab´s Kaffe mit Leipäjuusto sowie Waffeln mit Moltebeeren.

Nein, Spock hat sich diese Mütze nicht gekauft!

Polcirkeln

Napapiiri hieß der Ort, wo wir den Polarkreis überquerten. An sich kein besonders auffälliger Ort, aber so ein Foto wollte wohl doch jeder haben.

Nach einem Besuch des Sami-Museums stand auf dem Programm, mit Snow-Scootern zum Eisangeln zu fahren. Die meisten haben das auch gemacht, mir ging es etwas anders:

5 km vor der finnischen Grenze waren wir tanken. Der Keilriemen der Lichtmaschine fiel durch Gekreische auf. Easy, dann spanne ich doch eben den Riemen und dann geht´s gleich weiter. Schraub, schraub, schraub, schraub, komisch, warum wird denn das Teil nicht stramm? Weil der Halter lose ist. Frage an den Tankwart: “Habt Ihr hier eine Hebebühne?” – “Ja, klar!” Puh, Glück gehabt. Rauf auf den Lift, Limahalterung genauer betrachtet, festgestellt, daß der Halter lose ist, weil er a) nur an einem der beiden Stehbolzen im Block hängt und b) auch noch mittig gebrochen ist. Aus der Nachbarhalle war dieses stete Britzeln eines Schweißgerätes zu hören; kurzum, wenige Minuten später war ich mit dem Pagödeli ein Tor weiter, der Halter geschweisst, der abgebrochene Bolzen mittels aufgeschweißter Mutter raus aus dem Block geholt und alles wieder montiert. Gesamtausfall ca. eine Stunde. Glück braucht der Mensch… Der helfende Mechaniker fährt übrigens selber Oldtimer.

Wenige Minuten später waren wir also in Finnland. Übrigens gibt es dort oben noch richtige Tankstellen. Mit Werkzeug. Und Ersatzteilen wie Öl- und Spritfiltern, Schläuchen, Bremsklötzen und und und. Für so Jungs wie uns ähnlich schön wie VEDES für jüngere Jungs. Und frei zugängliche Hebebühnen in beheizten Hallen, teilweise mit Dampfstrahlern. Es gibt aber auch andere Tanken, mit nix außer porösen Schläuchen:

Der Rest der Gruppe hat derweil mal so richtig dicke Fische gefangen und sich dabei den Allerwertesten abgefroren.

Martin und ich haben bis zur Rückkehr der Angler den Ort erkundet. Ging ganz schnell, da ist nämlich nix außer der Möglichkeit Kaffee an einer der verlassenen Tanken (Schweden ist inzwischen billiger...)) zu trinken. Während man das tut, fängt man an, zu verstehen, woher Aki Kaurismäki die Heiterkeit seiner Filme nimmt.

Hundeschlitten und Rentiere

Nicht jeden Tag im Auto sitzen? Na gut, man kann ja auch mal Hundeschlitten fahren. 4 Guides mit ihren Schlitten und jeweils 12 Hunden haben uns einen Nachmittag durch die schneebedeckte Natur geführt. Ein Spektakel sonder gleichen.

Juha, der Guide, auf dessen Schlitten ich Platz nehmen durfte, war ein echter Naturbursche, der kein Problem damit hat, im Winter draußen im Wald mit einfachster Ausrüstung zu überleben, zur Not verteidigt er seine Hunde mit einem Handbeil gegen einen Elch. Seine Frau ist allerdings auch nicht gerade zimperlich, wenn er über Karin sagt "She is an amazon. She took me to places of which I didn´t even want to know they exist." bedarf das wohl keines weiteren Kommentares.  Gutes Wundversorgungsmaterial gehört zu den wichtigeren Gegenständen im Gepäck dieser beiden übrigens sehr sympatischen Menschen.

Reisen strengt an, so muß natürlich dringend eine Rast gemacht werden. Da es in der Wildnis nunmal keine MacReindeer-Ketten gibt, aber zufällig Würste und Tee und Berrensaft und Wodka im Gepäck waren, wurde kurzerhand ein Feuerchen gemacht. Holz gab es genug. Fast, aber ein kleiner Scheit mehr hätte dem Feuer gut getan. Auf die Bitte "Paul, kannst Du noch ein Stück Holz holen?" bringt der jedoch gleich einen ganzen Baum mit...

 

Mit Rentierfellen bedeckte Schneebänke sind übrigns erstaunlich bequem und warm.

Mir war nach Rückkehr zum Ausgangspunkt des Ausfluges das unvergleichliche Erlebnis vergönnt, nachdem der Rest der Gruppe schon auf dem Heinweg zum Hotel war, an einem Experiment der unerwarteten Art teilzunehmen: Was passiert, wenn ein Ahnungsloser nach ein paar Stunden Gespräch über das Leben in der winterlichen Wildnis im allgemeinen und das Führen eines Hundeschlittens im speziellen im Dunkeln alleine versucht, einen Schlitten mit 12 Hunden zu fahren? Es klappt! Und verschafft Gänsehaut, schwer zu beschreiben!

Im Anschluß habe ich jeden Hund einzeln in die fahrende Hundhütte verladen. Da ich bish dahin dachte, Schlittenhunde seien aggressiv, hatte ich davor mindestens genausoviel Respekt wie vor der eigenhändigen Schlittenfahrt. Diese Hunde jedenfalls sind keineswegs bösartig, ganz im Gegenteil!

Felle

Während eines Besuches einer Rentierfarm konnten wir endlich auch diesen Tieren näher kommen anstatt sie immer nur aus dem Auto zu sehen. Und auch hier eine neue Fortbewegungsart kennenlernen: Rentierschlitten fahren. Natürlich auch dies im Selbstversuch. Unsere waren zahme Tierchen, aber die Renn-Rentiere sind schnell, schneller als die oben erwähnten Hunde.

70 km/h liegen angeblich im Berreich des machbaren, viel schneller waren wir auf den Eispisten mit den Autos auch nicht unterwegs.

Der Rentierzüchter hat mir übrigens noch eine kleine Runde auf dem Rücksitz seines Motorschlittens verpaßt. Ohne Helm und Handschuhe einerseits sehr erfrischend. Wenn man dann aber sieht, daß man mit 100 km/h auf einem schmalen Waldweg fräst und fast ungebremst auf eine T-Krezung zufährt, wird´s dann aber doch noch warm. Der Chauffeur hatte zum Glück die seine Rennsportschuhe an:


Auf der Rentierfarm wollten wir zum einen Fleisch und Wurst, zum anderen Felle kaufen. Beides hat den Züchter sehr überrascht, was uns wiederum überrascht hat, den Züchter aber wirklich nicht unsympatischer gemacht hat. Die Felle haben wir dann schließlich ein paar Tage später in einer anderen Stadt erjagt.

 

Kikeriki - oder so ähnlich

Selten habe ich jemanden erlebt, der seinen Job so gerne ausübt, wie der Leiter des Steinzeitmuseums in Kierikki. Hier gibt´s nicht nur XXX 1000-jährigen Kaugummi zu sehen und eine Menge zu lernen, architektonisch ist das Museum bemerkenswert, da es aus gigantischen Holzbalken zusammengesetzt ist. Übernachten kann man dort auch, und zwar in kleinen Appartements rund um einen kleinen Weiher. Und wie immer gibt´s dort auch eine Sauna, meines Erachtens die schönste auf der Reise.

Schrott im Schnee

Schrottplatzmuseen gibt es ja einige, doch ein verschneites, das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Der Besitzer hat vor XXX Jahren seinen Schrottplatz aufgegeben und weigert sich seitdem standhaft, Teile oder gar ganze Autos zu verkaufen. Und so verwittert und verwuchert alles, was sich auf dem Gelände findet.

Morbider Charme, der uns recht lange gefangen nahm. Dennoch, wir mußten weiter nach Helsinki.

Bäriges Essen

Ein bezahlbares Hotel mit ausreichender Zahl an Parkplätzen, das gibt´s sogar in Helsinki. In diesem Falle eines ohne Portier oder anderes sichtbares Personal. Mit einer Tiefgarage,

in der wir uns später noch ein wenig länger aufhalten durften. Fürs erste gab es aber einen abendlichen Stadbummel, und da alle einen sehr guten Orientierungssinn haben, mußte auch niemand mit dem Taxi von falschen Ende der Stadt zum verabredeten Treffpunkt kommen... Restaurant Bellevue - das älteste russische Restaurant außerhalb Rußlands. Wer gerne talgiges Fleisch mag, hätte Freude am  Bärensteak gehabt. Hatten wir aber nicht, umsomehr haben wir Borschtsch, Zakuska, Blinies, Hühnchen Kiew und Stroganoff genossen. Und guten Wodka. Auf dem Rückweg gab es in einer Bar noch ein kleines Experiment mit den lokalen Trinkgwohnheiten, Wodka mit darin aufgelösten Fishermen, auch eine Art Kaurismäki näher zu kommen.

Extrarunde

Der letzte Tag der Reise bricht an. Vorerst zumindest. Wir sollten nachmittags auf der Fähre einchecken, also morgens Hotelzimmer räumen und die Tiefgarage verlassen.Während einige noch die Autos packten, rief ich bei der Fährgesellschaft an, um zu klären, ob wir nicht etwas mehr Zeit in der Stadt verbringen könnten. "Wir wissen noch nicht, wann und ob die Fähre fährt." - "Bitte was?" - "Es gibt einen Streik im Hafen." - "Ah ja, alles klar, kein Problem, dann fahren wir halt über das Baltikum zurück, braucht man da Visa?" Tolle Wurst. So standen wir in der Tiefgarage und versuchten zu klären, ob wir diese und das Hotel überhaupt verlassen wollten oder nicht eine Nacht länger dortbleiben sollten.

Erst mal stand so oder so eine Tour an den Hafen auf dem Programm, Siegerbildchen machen und siegerbierchen trinken:

 

 

 

 

Wir haben die Nacht letzten Endes an Bord verbracht und hatten den nächsten Tag "Ausgang", durften also nach einigen Diskussionen das Schiff wieder verlassen und eine zweiten Tag Abschied von Helsinki nehmen.

Vorher konnten wir aber in gewisser Hinsicht noch ein Abendessen am Captains Table genießen, die Mentalität anderer Reisegruppen studieren und aus der dampfenden Sauna auf die Containerterminals gucken.

Ab auf die Bahn zur Bahn

Das Verlassen des Schiffes in Travemünde gestaltete sich schwierig, besonders für die Zürcher ging´s um jede Minute, da es galt wenigstens den nächsten Autozug nach München zu bekommen. Also hieß es volle Pulle auf der Autobahn und so zügig wie möglich durch Hamburg zum Terminal der Bahn rutschen. Und es ging wirklich um Minuten (hier ist übrigens die Flexibilität der Bahn zu loben, deren Mitarbeiter haben uns nämlich die Buchung bis ein paar Minuten vor Abfahrt des zuges als provisorisch freigehalten und sich wirklich bemüht, uns zu helfen)., als wir endlich ankamen, lagen alle Papiere bereit und wir konnten auf den Zug rauschen. Recht zügig ging´s dann in die Koje. Der Rest der Heimreise war - abgesehen, daß sich der Tankdeckel der Pagode in seine Bestandteile zerlegte und damit großenteils im Tank verschwand - ohne besondere Ereignisse. In Zürich wurden wir Mitte März vom Frühling begrüßt und konnten den Nachmittag in der Sonne genießen. Und die Autos wieder mal gründlich vom Salz und Dreck der letzten zwei Wochen befreien.

Fahrzit

In Zürich konnte ich zum Frühstück am Abreisetag bereits in der Sonne sitzen ohne zu frieren, in der Woche vor Abreise waren die Temeraturen im Norden arktisch, als wir dann jedoch dort waren, hielt sich das jedoch in Grenzen. Die Schneeketten haben wir nicht einmal benötigt, denn entweder gab´s ausreichend Salz auf der Straße, oder eine feste Eisschicht.

Die Pagode hatte übrigens 18 Jahre in einer Scheune gestanden, die Reise an den Poarkreis war bis auf ein paar Touren von 20 bis 50 km die erste längere Fahrt seit ihrer Ausgrabung. Im Sommer vor der Reise habe ich mich nach und nach in Eigenarbeit an die Beseitigung der Standschäden (alle Gummis, Vorderachse, Tank entrosten, Einspritzpumpe gängig machen, Heizung instandsetzen) gemacht, alles in allem war der Zeitplan eh schon sehr knapp. 5 Tage vor Abreise kam dann aber noch ein kleines Hämmerchen: Kopfdichtung platt. Aber auch das ließ sich noch dank der Hilfe von Thomas Köhler von autodeluxe rechtzeitig heilen. Der Ölmeßstab des 230SL ebenso wie der 220er Flossen ist übrigens anders konstruiert als der der Folgemodelle, und zwar so, daß Kondenswasser ins Motoröl gelangt. Im Winter bildet sich somit ein bißchen Mayonaise im Öl. Wenn man´s weiß, ist das kein Problem, wenn man aber gerade mit der Kopfdichtung vorher Probleme hatte, sorgt das für gewisse Anspannung...

Links

Mehr Bilder: http://desideo.de/galerien/Sterndrift/album/index.html

Die Route: http://maps.google.de/

Sternpässe: http://sternpassagen.de/indexold.html

Hundeschlitten: http://www.arctichuskyadventures.com/index.htm

Pagoden-Restauration

Ein großes Dankeschön geht auch an die Jungs von der volvo-Fraktion http://www.vomac.org/  - von denen haben wir viele gute Hinweise bekommen!